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Du fragst dich, ob Inverter mit Solaranlagen kompatibel sind?

Die Antwort ist eindeutig: Ja!

Tatsächlich sind Inverter sogar unverzichtbar für jede Solaranlage.

Ohne sie würde deine Photovoltaikanlage schlichtweg nicht funktionieren.

Warum Inverter für Solaranlagen unerlässlich sind

Solarmodule erzeugen Gleichstrom (DC), aber dein Haushalt benötigt Wechselstrom (AC). Hier kommt der Inverter ins Spiel. Er wandelt den Gleichstrom der Solarpanels in nutzbaren Wechselstrom um.

Ohne diese Umwandlung könntest du den erzeugten Solarstrom weder in deinem Zuhause verwenden noch ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Der Solarwechselrichter ist somit das Herzstück jeder Solaranlage.

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Verschiedene Inverter-Typen für Solaranlagen

String-Inverter

String-Inverter sind die klassische Lösung für Solaranlagen. Mehrere Solarmodule werden in Reihe geschaltet und an einen zentralen Inverter angeschlossen.

Diese Variante ist kostengünstig und bewährt sich besonders bei Anlagen ohne Verschattungsprobleme. Ein String-Inverter kann typischerweise 8-24 Solarmodule verwalten.

Mikro-Inverter

Bei Mikro-Invertern wird jedem Solarmodul ein eigener kleiner Inverter zugeordnet. Das bietet mehrere Vorteile:

  • Optimale Leistung jedes einzelnen Moduls
  • Keine Leistungseinbußen durch Verschattung einzelner Module
  • Detaillierte Überwachung der Modulleistung
  • Höhere Systemsicherheit

Leistungsoptimierer

Leistungsoptimierer kombinieren die Vorteile von String- und Mikro-Invertern. Sie werden an jedem Modul installiert, arbeiten aber mit einem zentralen Inverter zusammen.

Diese Lösung eignet sich besonders für Dächer mit teilweiser Verschattung oder unterschiedlichen Ausrichtungen.

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Wichtige Faktoren bei der Inverter-Auswahl

Leistungsanpassung

Die Inverterleistung sollte zur Gesamtleistung deiner Solarmodule passen. Als Faustregel gilt: Der Inverter sollte etwa 80-90% der Modulleistung entsprechen.

Bei einer 10 kWp Solaranlage wäre beispielsweise ein 8-9 kW Generator Inverter optimal dimensioniert.

Wirkungsgrad

Moderne Inverter erreichen Wirkungsgrade von über 95%. Jedes Prozent mehr bedeutet weniger Energieverlust und höhere Erträge aus deiner Solaranlage.

Achte besonders auf den europäischen Wirkungsgrad, da dieser realistischere Betriebsbedingungen widerspiegelt.

Überwachungsfunktionen

Viele aktuelle Inverter bieten umfangreiche Monitoring-Funktionen. Du kannst die Leistung deiner Anlage in Echtzeit verfolgen und Störungen schnell erkennen.

Diese Transparenz hilft dir, den optimalen Betrieb sicherzustellen und eventuelle Probleme frühzeitig zu identifizieren.

Installation und Kompatibilität

Die Installation sollte immer durch einen zertifizierten Elektriker erfolgen. Inverter müssen ordnungsgemäß geerdet und an das Hausnetz angeschlossen werden.

Bei der Auswahl ist die Kompatibilität mit deinen Solarmodulen entscheidend. Spannung und Stromwerte müssen aufeinander abgestimmt sein. Dafür ist eine präzise Stromzange AC/DC nützlich.

Netzanschluss und Vorschriften

Inverter für netzgekoppelte Anlagen müssen bestimmte Sicherheitsstandards erfüllen. Sie schalten sich automatisch ab, wenn das öffentliche Netz ausfällt – das schützt Wartungspersonal.

Die Anmeldung beim Netzbetreiber ist in Deutschland verpflichtend und erfolgt meist über den Installateur.

Kosten und Lebensdauer

Inverter machen etwa 10-15% der Gesamtkosten einer Solaranlage aus. Die Investition lohnt sich durch die jahrzehntelange Nutzung.

Die meisten Hersteller gewähren 5-10 Jahre Garantie auf ihre Inverter. Die tatsächliche Lebensdauer liegt oft bei 15-20 Jahren.

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Fazit

Inverter arbeiten nicht nur mit Solaranlagen zusammen – sie sind absolut unverzichtbar. Die richtige Auswahl und fachgerechte Installation sind entscheidend für die optimale Leistung deiner Photovoltaikanlage. Lass dich von einem Experten beraten, um die beste Lösung für deine spezifischen Anforderungen zu finden.

Patrick ist Elektriker und zeigt, wie man sicher und fachgerecht mit Elektroinstallationen im Haus umgeht.